VO 4
Ideengeschichte des Rassismus in Europa
18 Jh: Blumenbach (Phylogenese), Chr. Meiners (Hierarchie) ungleich Kant, Herder
(Göttingen)
Ratzel, Nietzsche
2 Hft 19 Jh Gobineau, Chamberlain
20 Jh. Rosenberg, Hitler u. a. m.
Rassismus ungleich Nationalismus / Xenophobie ungleich Ethnozentrismus ungleich Ablehnung bestimmter Religionen
Antisemitismus: rassistisch – religioes – nationalistisch
Letzte Einheit zu Rassismus:
• Aufgabe: Ist es rassistisch wenn eine größere Menschengruppe demonstrie-rend „Mustafa nach Ankara“ skandiert? > Aufgabe v vorigem Mal: Nachtrag: eher einen präziseren Begriff v Rassismus zu verwenden als d alltaegl Be-grifflichkeit, i d alles u jedes als rassist bezeichnet wird; skandieren hat nichts mit Äusserlichkeiten zu tun, also i engeren Sinn nicht rassist; Position ja es ist rassistisch: breiter Begriff v Rassismus, Logik!
Genauigkeit i wissenschaftl Artikeln: Antijudaismus
• Anitsemitism Begriff i nicht korrekt, semitisch bezeichnet gr Sprachgruppe aus Vgh u Ggwart, also d Arabische, Amahra, Hebraeische, Assyrische, u Vielzahl altorientalischer Sprachen, wie zB Akkadische, Nabataeische, Sume-rische > daher ist d Wort antisemitisch nicht ganz korrekt, weil Antisemiten gegen bestimmte Personen / Judentum agieren; viel groesserer Begriffsum-fang, nicht in wissenschaftl artikeln u Vortraegen;
• verschieden dahinterliegende Motive: Antijudaismus argumentierte aus christl Haltung heraus = relig Antisemitism („Jesus ans Kreuz“), hat nichts mit rassist Antisemitism zu tun: rassist in NS Zeit besonders forciert, nicht theolog argu-mentiert, sondern biologisch – als biologistisches Argument „minderwertige Rasse“; nicht relig u nicht rassist Vorstellungen: „Zinseinstreifer“, etc. = nationalist nicht – relig Argumentation
• antipalästinensisch ist nicht antisemitisch, Ausgrenzung erfolgt nicht aufgrund v Sprache; nationlist Problem: eher verwirrende Begrifflichkeit
Rassismus ungleich Nationalismus / Xenophobie ungleich Ethnozentrismus ungleich Ablehnung bestimmter Religionen
Genauigkeit in der Begrifflichkeit / Worte: menschliche Schicksale erfordern präzises Arbeiten u Kenntnisse wie vglweise i d Medizin;
Handwerk der KSA: erlernen oder nicht, Einlassen auf d wissenschaftl Handwerk – Eigenschaften d Profession akzeptieren u vertraut machen, Verantwortlichkeit um zu leben u Nutzen u Sinn für Andere; Genauigkeit bei Grundbegriffen: auch bei häufiger Verbindung nicht ident
Nationalism: polit Bewegng manchmal stärker u manchmal schwächer i d Moderne, nicht pathologisieren, manchmal i Nationalism notwendig, zB Konstellationen i d Ge-schichte u Politik, d Nationalismus unvermeidlich, wie Irland, Palästina; unterscheidn zw Nationalismus u anderen Haltungen: manchmal überl, manchmal unvermeidlich u notwendig, keine moral Qualität v vornherein inne, i anders bei Rassismus: hat moral Qualität u die i menschenverachtend!
Unterscheiden lernen i wichtig, denn Verflechtungen v Rassism u Nationalism zu häufig u oft v links u rechts eingesetzt, um populitisch zu agieren!
Ethnozentrism: Zentrismus, d eigene gruppe i d Mittelpunkt rückt u wertet andere naheliegende Gruppen ab; Vorstufe i Europa: tendentielle Universalie, es gibt kaum eine ethn Gruppe , d nicht hin u wieder dahin tendiert, sich selbst i d Mittelpunkt zu rücken;
Ablehnung bestimmter Reli: Feindseligkeiten u Phobien od auch Kirchenfeindlichkeit i etwas Anderes, muß genau unterschieden werden v Ethnozentrismus u Rassism
Rasse – Rassismus: nicht nur polit Geschichte mit d Ausdehng europ Vormacht auf d Welt zu tun ab ca 1492; auch Ideengeschichte:
Göttingen: Sachsen – Coburg – Hannover > intellektuelle Peripherie d Briten u Wind-sor
Blumenbach: biolog Kriterien, bedingt Vorläufer d Rassism; Axiom der Phylogenese: „viele Ursprünge“ – Menschheit hat nicht eine gemeinsame Wurzel, sondern andere Ursprünge: heute längst überholt, homo sapiens sapiens hat einheitl Entwicklung
Meiner, Christoph: koresident Blumenbach; Hierarchie; führt direkt zu großen Theo-retikern d Rassismus i 19 Jh;
Kant, Herder: Elemente einer dtspr Aufklärung, haben sich aber nicht polit durchge-setzt; Herder: nicht nur Chefideologe d Nationalism, Schüler v Kant starke Elemente d Aufklärung, konnten u wollten nicht viel mit d Begriff „Rasse“ anfangen, Menschen wird nicht Rasse als zentrale Eigenschaft, d sie triebt u prägt, zu!
Gobineau, Chamberlain: Denker im dtspr Raum beeinflusst, Ratzel beeinflusst, zB Anthropogeographie: Ratzel wird von Hitler oft zitiert; Nietzsche: nicht reduzieren auf Vordenker d NS, viel über Volkskultur geschrieben, daher v NS gebraucht, um eige-ne Ziele zu verfolgen
Rosenberg, Hitler: Chefideologen d NS Zeit, Instrumentalisation f Konzept d Men-schen d Herrenmenschen u Übermenschen;
Vorstellungskomplex Rassismus – NGO ZARA od EU Beobachtungsstation: völlig richtig zu warnen vor Rassimus, aber in EU i Rassimus nicht Hauptgefahr, eher nationalist u religionsfeindl Tendenzen nach Dr. Gingrich; rassist Praktiken i d Ggwart in erster Linie auf Menschen denen man afrikan Herkunft zuschreibt: größte Sensibilität, Stereotypisierende Abwertungen wahrnehmen;
Nationalism bezieht sich auf gemeinsamen Staat, Patriotism nicht notwendiger Wei-se!
Afroamerik od afrik Menschen: Was wird selbst als rassistisch qualifiziert? Als etwas, d sich auf phys Dasein bezieht! Afrikaner akzeptieren eben nicht Neger genannt zu werden, d i irrelevant, denn rassist Kontext: i rassistisch! Men-schen müssen umlernen, Zeit zum Umlernen i vorhanden; term of reference / term of adress: es ist erstenes nicht notwendig, zweitens immer m ehr Mneschen, d v terms of reference irritiert sind; Fahndungsmerkmale ok, aber Gesprächskontext etwas Anderes!
Abwertungen können verschiedene directions haben, zB: Cartoons i dän Zeitng; Rasse als wissenschaftl Begriff: Leugnen körperl Unterschiede sinnlos, aber d Kon-text i dabei ausschlaggebend, Rasse wird v WissenschafterInnen nicht gebraucht; nicht sys Korrelation, bestimmte einzelne Besonderheiten i Sichtbarnn u Nicht Sicht-baren Bereich, aber histor nicht korrelierbar;
Rasse i NICHT IDENTISCH mit race: Rasse Züchtung Konnotation, race konnotiert das nicht; race: meint nicht Rasse i Bezug auf Menschen – race USA: bis in die 90er in LBs, amerikengl Beeutng: race i Form d Bez ethn Großgruppen; race hat immer auch problemtaische Konnotationen, sobald näher diskutiert wird, wird dann statt-dessen auf das Wort Kultur verwendet, weil race zunehemend umstritten wird;
Einige zentrale Fragen: Überleitung zu nächstem Abschnitt
Race eher ethn Grossgruppen, wie Asian Americans, African Americans od WASPS (White Anglo Saxon Protestants)
Rassialisierung: Begriff meint wie best Menschengruppen so konstruiert werden: Prozesse durch die Rassen in der öffentl Meinung als solche dargestellt werden
Wissenschaftsgeschichtl: Rassismus noch nicht gänzlich aufgearbeitet, auch Alltagsrassimus, Diskriminierung
ungleich / gleich: Rasse Wort: Menschen eher ungleich u eher nicht demokrat ge-sonnen; Menschen die Rasse nicht verwenden, setzen Gleichheit eher voraus: aber nicht Umkehrschluß > Demokraten – nicht Demokraten: Beziehung; wichtige Un-gleichheiten: Unterscheide sind wichtig <>
Meinung: alle Menschen so wie wir: oft Männermeinung = rabiater Ethnozentrism, nicht demokratisch;
gleichwertig / ungleichwertig: gemeinsame Wurzel d Menschheit beweist Gemein-samkeit, ein großes Gemeinsames i Sinne d universellen declaration d Menschen-rechte; Basis: Unterschiedlichkeiten u Vielfalt anerkennen u mitdenken u verteidigen, Verschiedenheit beinhaltet u Recht auf Verschiedenheit u Recht auf nicht Gleichheit, Recht auf Ungleichheit: d Schwierige gleichzeitige denken, mitdenken, befürworten, respektieren d Ungleichheiten, kulturellen Vielfalt
18 Jh: Blumenbach (Phylogenese), Chr. Meiners (Hierarchie) ungleich Kant, Herder
(Göttingen)
Ratzel, Nietzsche
2 Hft 19 Jh Gobineau, Chamberlain
20 Jh. Rosenberg, Hitler u. a. m.
Rassismus ungleich Nationalismus / Xenophobie ungleich Ethnozentrismus ungleich Ablehnung bestimmter Religionen
Antisemitismus: rassistisch – religioes – nationalistisch
Letzte Einheit zu Rassismus:
• Aufgabe: Ist es rassistisch wenn eine größere Menschengruppe demonstrie-rend „Mustafa nach Ankara“ skandiert? > Aufgabe v vorigem Mal: Nachtrag: eher einen präziseren Begriff v Rassismus zu verwenden als d alltaegl Be-grifflichkeit, i d alles u jedes als rassist bezeichnet wird; skandieren hat nichts mit Äusserlichkeiten zu tun, also i engeren Sinn nicht rassist; Position ja es ist rassistisch: breiter Begriff v Rassismus, Logik!
Genauigkeit i wissenschaftl Artikeln: Antijudaismus
• Anitsemitism Begriff i nicht korrekt, semitisch bezeichnet gr Sprachgruppe aus Vgh u Ggwart, also d Arabische, Amahra, Hebraeische, Assyrische, u Vielzahl altorientalischer Sprachen, wie zB Akkadische, Nabataeische, Sume-rische > daher ist d Wort antisemitisch nicht ganz korrekt, weil Antisemiten gegen bestimmte Personen / Judentum agieren; viel groesserer Begriffsum-fang, nicht in wissenschaftl artikeln u Vortraegen;
• verschieden dahinterliegende Motive: Antijudaismus argumentierte aus christl Haltung heraus = relig Antisemitism („Jesus ans Kreuz“), hat nichts mit rassist Antisemitism zu tun: rassist in NS Zeit besonders forciert, nicht theolog argu-mentiert, sondern biologisch – als biologistisches Argument „minderwertige Rasse“; nicht relig u nicht rassist Vorstellungen: „Zinseinstreifer“, etc. = nationalist nicht – relig Argumentation
• antipalästinensisch ist nicht antisemitisch, Ausgrenzung erfolgt nicht aufgrund v Sprache; nationlist Problem: eher verwirrende Begrifflichkeit
Rassismus ungleich Nationalismus / Xenophobie ungleich Ethnozentrismus ungleich Ablehnung bestimmter Religionen
Genauigkeit in der Begrifflichkeit / Worte: menschliche Schicksale erfordern präzises Arbeiten u Kenntnisse wie vglweise i d Medizin;
Handwerk der KSA: erlernen oder nicht, Einlassen auf d wissenschaftl Handwerk – Eigenschaften d Profession akzeptieren u vertraut machen, Verantwortlichkeit um zu leben u Nutzen u Sinn für Andere; Genauigkeit bei Grundbegriffen: auch bei häufiger Verbindung nicht ident
Nationalism: polit Bewegng manchmal stärker u manchmal schwächer i d Moderne, nicht pathologisieren, manchmal i Nationalism notwendig, zB Konstellationen i d Ge-schichte u Politik, d Nationalismus unvermeidlich, wie Irland, Palästina; unterscheidn zw Nationalismus u anderen Haltungen: manchmal überl, manchmal unvermeidlich u notwendig, keine moral Qualität v vornherein inne, i anders bei Rassismus: hat moral Qualität u die i menschenverachtend!
Unterscheiden lernen i wichtig, denn Verflechtungen v Rassism u Nationalism zu häufig u oft v links u rechts eingesetzt, um populitisch zu agieren!
Ethnozentrism: Zentrismus, d eigene gruppe i d Mittelpunkt rückt u wertet andere naheliegende Gruppen ab; Vorstufe i Europa: tendentielle Universalie, es gibt kaum eine ethn Gruppe , d nicht hin u wieder dahin tendiert, sich selbst i d Mittelpunkt zu rücken;
Ablehnung bestimmter Reli: Feindseligkeiten u Phobien od auch Kirchenfeindlichkeit i etwas Anderes, muß genau unterschieden werden v Ethnozentrismus u Rassism
Rasse – Rassismus: nicht nur polit Geschichte mit d Ausdehng europ Vormacht auf d Welt zu tun ab ca 1492; auch Ideengeschichte:
Göttingen: Sachsen – Coburg – Hannover > intellektuelle Peripherie d Briten u Wind-sor
Blumenbach: biolog Kriterien, bedingt Vorläufer d Rassism; Axiom der Phylogenese: „viele Ursprünge“ – Menschheit hat nicht eine gemeinsame Wurzel, sondern andere Ursprünge: heute längst überholt, homo sapiens sapiens hat einheitl Entwicklung
Meiner, Christoph: koresident Blumenbach; Hierarchie; führt direkt zu großen Theo-retikern d Rassismus i 19 Jh;
Kant, Herder: Elemente einer dtspr Aufklärung, haben sich aber nicht polit durchge-setzt; Herder: nicht nur Chefideologe d Nationalism, Schüler v Kant starke Elemente d Aufklärung, konnten u wollten nicht viel mit d Begriff „Rasse“ anfangen, Menschen wird nicht Rasse als zentrale Eigenschaft, d sie triebt u prägt, zu!
Gobineau, Chamberlain: Denker im dtspr Raum beeinflusst, Ratzel beeinflusst, zB Anthropogeographie: Ratzel wird von Hitler oft zitiert; Nietzsche: nicht reduzieren auf Vordenker d NS, viel über Volkskultur geschrieben, daher v NS gebraucht, um eige-ne Ziele zu verfolgen
Rosenberg, Hitler: Chefideologen d NS Zeit, Instrumentalisation f Konzept d Men-schen d Herrenmenschen u Übermenschen;
Vorstellungskomplex Rassismus – NGO ZARA od EU Beobachtungsstation: völlig richtig zu warnen vor Rassimus, aber in EU i Rassimus nicht Hauptgefahr, eher nationalist u religionsfeindl Tendenzen nach Dr. Gingrich; rassist Praktiken i d Ggwart in erster Linie auf Menschen denen man afrikan Herkunft zuschreibt: größte Sensibilität, Stereotypisierende Abwertungen wahrnehmen;
Nationalism bezieht sich auf gemeinsamen Staat, Patriotism nicht notwendiger Wei-se!
Afroamerik od afrik Menschen: Was wird selbst als rassistisch qualifiziert? Als etwas, d sich auf phys Dasein bezieht! Afrikaner akzeptieren eben nicht Neger genannt zu werden, d i irrelevant, denn rassist Kontext: i rassistisch! Men-schen müssen umlernen, Zeit zum Umlernen i vorhanden; term of reference / term of adress: es ist erstenes nicht notwendig, zweitens immer m ehr Mneschen, d v terms of reference irritiert sind; Fahndungsmerkmale ok, aber Gesprächskontext etwas Anderes!
Abwertungen können verschiedene directions haben, zB: Cartoons i dän Zeitng; Rasse als wissenschaftl Begriff: Leugnen körperl Unterschiede sinnlos, aber d Kon-text i dabei ausschlaggebend, Rasse wird v WissenschafterInnen nicht gebraucht; nicht sys Korrelation, bestimmte einzelne Besonderheiten i Sichtbarnn u Nicht Sicht-baren Bereich, aber histor nicht korrelierbar;
Rasse i NICHT IDENTISCH mit race: Rasse Züchtung Konnotation, race konnotiert das nicht; race: meint nicht Rasse i Bezug auf Menschen – race USA: bis in die 90er in LBs, amerikengl Beeutng: race i Form d Bez ethn Großgruppen; race hat immer auch problemtaische Konnotationen, sobald näher diskutiert wird, wird dann statt-dessen auf das Wort Kultur verwendet, weil race zunehemend umstritten wird;
Einige zentrale Fragen: Überleitung zu nächstem Abschnitt
Race eher ethn Grossgruppen, wie Asian Americans, African Americans od WASPS (White Anglo Saxon Protestants)
Rassialisierung: Begriff meint wie best Menschengruppen so konstruiert werden: Prozesse durch die Rassen in der öffentl Meinung als solche dargestellt werden
Wissenschaftsgeschichtl: Rassismus noch nicht gänzlich aufgearbeitet, auch Alltagsrassimus, Diskriminierung
ungleich / gleich: Rasse Wort: Menschen eher ungleich u eher nicht demokrat ge-sonnen; Menschen die Rasse nicht verwenden, setzen Gleichheit eher voraus: aber nicht Umkehrschluß > Demokraten – nicht Demokraten: Beziehung; wichtige Un-gleichheiten: Unterscheide sind wichtig <>
Meinung: alle Menschen so wie wir: oft Männermeinung = rabiater Ethnozentrism, nicht demokratisch;
gleichwertig / ungleichwertig: gemeinsame Wurzel d Menschheit beweist Gemein-samkeit, ein großes Gemeinsames i Sinne d universellen declaration d Menschen-rechte; Basis: Unterschiedlichkeiten u Vielfalt anerkennen u mitdenken u verteidigen, Verschiedenheit beinhaltet u Recht auf Verschiedenheit u Recht auf nicht Gleichheit, Recht auf Ungleichheit: d Schwierige gleichzeitige denken, mitdenken, befürworten, respektieren d Ungleichheiten, kulturellen Vielfalt

