Wednesday, March 29, 2006

VO 4

Ideengeschichte des Rassismus in Europa

18 Jh: Blumenbach (Phylogenese), Chr. Meiners (Hierarchie) ungleich Kant, Herder
(Göttingen)

Ratzel, Nietzsche
2 Hft 19 Jh Gobineau, Chamberlain

20 Jh. Rosenberg, Hitler u. a. m.

Rassismus ungleich Nationalismus / Xenophobie ungleich Ethnozentrismus ungleich Ablehnung bestimmter Religionen

Antisemitismus: rassistisch – religioes – nationalistisch

Letzte Einheit zu Rassismus:

• Aufgabe: Ist es rassistisch wenn eine größere Menschengruppe demonstrie-rend „Mustafa nach Ankara“ skandiert? > Aufgabe v vorigem Mal: Nachtrag: eher einen präziseren Begriff v Rassismus zu verwenden als d alltaegl Be-grifflichkeit, i d alles u jedes als rassist bezeichnet wird; skandieren hat nichts mit Äusserlichkeiten zu tun, also i engeren Sinn nicht rassist; Position ja es ist rassistisch: breiter Begriff v Rassismus, Logik!


Genauigkeit i wissenschaftl Artikeln: Antijudaismus

• Anitsemitism Begriff i nicht korrekt, semitisch bezeichnet gr Sprachgruppe aus Vgh u Ggwart, also d Arabische, Amahra, Hebraeische, Assyrische, u Vielzahl altorientalischer Sprachen, wie zB Akkadische, Nabataeische, Sume-rische > daher ist d Wort antisemitisch nicht ganz korrekt, weil Antisemiten gegen bestimmte Personen / Judentum agieren; viel groesserer Begriffsum-fang, nicht in wissenschaftl artikeln u Vortraegen;
• verschieden dahinterliegende Motive: Antijudaismus argumentierte aus christl Haltung heraus = relig Antisemitism („Jesus ans Kreuz“), hat nichts mit rassist Antisemitism zu tun: rassist in NS Zeit besonders forciert, nicht theolog argu-mentiert, sondern biologisch – als biologistisches Argument „minderwertige Rasse“; nicht relig u nicht rassist Vorstellungen: „Zinseinstreifer“, etc. = nationalist nicht – relig Argumentation
• antipalästinensisch ist nicht antisemitisch, Ausgrenzung erfolgt nicht aufgrund v Sprache; nationlist Problem: eher verwirrende Begrifflichkeit

Rassismus ungleich Nationalismus / Xenophobie ungleich Ethnozentrismus ungleich Ablehnung bestimmter Religionen

Genauigkeit in der Begrifflichkeit / Worte: menschliche Schicksale erfordern präzises Arbeiten u Kenntnisse wie vglweise i d Medizin;
Handwerk der KSA: erlernen oder nicht, Einlassen auf d wissenschaftl Handwerk – Eigenschaften d Profession akzeptieren u vertraut machen, Verantwortlichkeit um zu leben u Nutzen u Sinn für Andere; Genauigkeit bei Grundbegriffen: auch bei häufiger Verbindung nicht ident
Nationalism: polit Bewegng manchmal stärker u manchmal schwächer i d Moderne, nicht pathologisieren, manchmal i Nationalism notwendig, zB Konstellationen i d Ge-schichte u Politik, d Nationalismus unvermeidlich, wie Irland, Palästina; unterscheidn zw Nationalismus u anderen Haltungen: manchmal überl, manchmal unvermeidlich u notwendig, keine moral Qualität v vornherein inne, i anders bei Rassismus: hat moral Qualität u die i menschenverachtend!
Unterscheiden lernen i wichtig, denn Verflechtungen v Rassism u Nationalism zu häufig u oft v links u rechts eingesetzt, um populitisch zu agieren!

Ethnozentrism: Zentrismus, d eigene gruppe i d Mittelpunkt rückt u wertet andere naheliegende Gruppen ab; Vorstufe i Europa: tendentielle Universalie, es gibt kaum eine ethn Gruppe , d nicht hin u wieder dahin tendiert, sich selbst i d Mittelpunkt zu rücken;

Ablehnung bestimmter Reli: Feindseligkeiten u Phobien od auch Kirchenfeindlichkeit i etwas Anderes, muß genau unterschieden werden v Ethnozentrismus u Rassism

Rasse – Rassismus: nicht nur polit Geschichte mit d Ausdehng europ Vormacht auf d Welt zu tun ab ca 1492; auch Ideengeschichte:
Göttingen: Sachsen – Coburg – Hannover > intellektuelle Peripherie d Briten u Wind-sor
Blumenbach: biolog Kriterien, bedingt Vorläufer d Rassism; Axiom der Phylogenese: „viele Ursprünge“ – Menschheit hat nicht eine gemeinsame Wurzel, sondern andere Ursprünge: heute längst überholt, homo sapiens sapiens hat einheitl Entwicklung
Meiner, Christoph: koresident Blumenbach; Hierarchie; führt direkt zu großen Theo-retikern d Rassismus i 19 Jh;
Kant, Herder: Elemente einer dtspr Aufklärung, haben sich aber nicht polit durchge-setzt; Herder: nicht nur Chefideologe d Nationalism, Schüler v Kant starke Elemente d Aufklärung, konnten u wollten nicht viel mit d Begriff „Rasse“ anfangen, Menschen wird nicht Rasse als zentrale Eigenschaft, d sie triebt u prägt, zu!
Gobineau, Chamberlain: Denker im dtspr Raum beeinflusst, Ratzel beeinflusst, zB Anthropogeographie: Ratzel wird von Hitler oft zitiert; Nietzsche: nicht reduzieren auf Vordenker d NS, viel über Volkskultur geschrieben, daher v NS gebraucht, um eige-ne Ziele zu verfolgen
Rosenberg, Hitler: Chefideologen d NS Zeit, Instrumentalisation f Konzept d Men-schen d Herrenmenschen u Übermenschen;

Vorstellungskomplex Rassismus – NGO ZARA od EU Beobachtungsstation: völlig richtig zu warnen vor Rassimus, aber in EU i Rassimus nicht Hauptgefahr, eher nationalist u religionsfeindl Tendenzen nach Dr. Gingrich; rassist Praktiken i d Ggwart in erster Linie auf Menschen denen man afrikan Herkunft zuschreibt: größte Sensibilität, Stereotypisierende Abwertungen wahrnehmen;
Nationalism bezieht sich auf gemeinsamen Staat, Patriotism nicht notwendiger Wei-se!

Afroamerik od afrik Menschen: Was wird selbst als rassistisch qualifiziert? Als etwas, d sich auf phys Dasein bezieht! Afrikaner akzeptieren eben nicht Neger genannt zu werden, d i irrelevant, denn rassist Kontext: i rassistisch! Men-schen müssen umlernen, Zeit zum Umlernen i vorhanden; term of reference / term of adress: es ist erstenes nicht notwendig, zweitens immer m ehr Mneschen, d v terms of reference irritiert sind; Fahndungsmerkmale ok, aber Gesprächskontext etwas Anderes!

Abwertungen können verschiedene directions haben, zB: Cartoons i dän Zeitng; Rasse als wissenschaftl Begriff: Leugnen körperl Unterschiede sinnlos, aber d Kon-text i dabei ausschlaggebend, Rasse wird v WissenschafterInnen nicht gebraucht; nicht sys Korrelation, bestimmte einzelne Besonderheiten i Sichtbarnn u Nicht Sicht-baren Bereich, aber histor nicht korrelierbar;

Rasse i NICHT IDENTISCH mit race: Rasse Züchtung Konnotation, race konnotiert das nicht; race: meint nicht Rasse i Bezug auf Menschen – race USA: bis in die 90er in LBs, amerikengl Beeutng: race i Form d Bez ethn Großgruppen; race hat immer auch problemtaische Konnotationen, sobald näher diskutiert wird, wird dann statt-dessen auf das Wort Kultur verwendet, weil race zunehemend umstritten wird;

Einige zentrale Fragen: Überleitung zu nächstem Abschnitt
Race eher ethn Grossgruppen, wie Asian Americans, African Americans od WASPS (White Anglo Saxon Protestants)
Rassialisierung: Begriff meint wie best Menschengruppen so konstruiert werden: Prozesse durch die Rassen in der öffentl Meinung als solche dargestellt werden

Wissenschaftsgeschichtl: Rassismus noch nicht gänzlich aufgearbeitet, auch Alltagsrassimus, Diskriminierung

ungleich / gleich: Rasse Wort: Menschen eher ungleich u eher nicht demokrat ge-sonnen; Menschen die Rasse nicht verwenden, setzen Gleichheit eher voraus: aber nicht Umkehrschluß > Demokraten – nicht Demokraten: Beziehung; wichtige Un-gleichheiten: Unterscheide sind wichtig <>
Meinung: alle Menschen so wie wir: oft Männermeinung = rabiater Ethnozentrism, nicht demokratisch;
gleichwertig / ungleichwertig: gemeinsame Wurzel d Menschheit beweist Gemein-samkeit, ein großes Gemeinsames i Sinne d universellen declaration d Menschen-rechte; Basis: Unterschiedlichkeiten u Vielfalt anerkennen u mitdenken u verteidigen, Verschiedenheit beinhaltet u Recht auf Verschiedenheit u Recht auf nicht Gleichheit, Recht auf Ungleichheit: d Schwierige gleichzeitige denken, mitdenken, befürworten, respektieren d Ungleichheiten, kulturellen Vielfalt

Thursday, March 23, 2006

VO 3

VO 3

http://kickme.to/anthropology
http://ksa.fastbone.com

Vorstellung v Rassismus u Rasse sehr lange zurueckreichend; für diese VO siehe auch: Gingrich, Andre: One Discipline, Four Ways, Seiten 61 – 153

Mißbrauch des Konzeptes Rassismus
Rassistische Ressentiments: auch in Beziehungen werden Probleme oft verdeckt durch Vorwuerfe des Rassismus in interethn Bez: oft schwierige Faelle – nicht mit inflationaerem Vokabel operieren;

Vorwuerfe

KSA und Rassismus
Selbstkrit Retrospektive: Voelkerkunde Thematik d Rassism verstrickt
Wien:
• 1912 Ethnographie & Anthropologie: 12 – 20 Poech, 24 – 27 Reche , 29 – 38 Koppers, 39 – 45 Baumann, 46 – 57 Koppers , 58 – 73 Haekel / Hirschberg

NS Zeit und Vorlaeufer:
Primaer phys Anthro, stark miteinander verwoben mit KSA: rund 1912 = Wende v liberaler phys Anthro zu mehr u mehr rassist Anthro / Haeckel , Aenderung durch Reche, Otto: zunehmende Vereinnahmung zugunsten d konservativ phys Anthro;
Messungen > Klassifikationen <> < siehe Projekt „Ethno im NS“; spaete Kolozeit bereits i dt Sprraum Rassism & Kolo eng verbunden; Rasse mit Kultur wurde argumentiert und zu beweisen versucht;
Thurnwald, Richard: erste Erfahrungen als Anthroist / VKler mit Rassegedanken; Leipzig bis 1945 Vorstand: „Institut f Rasssen- u Voelkerkunde“
Fischer, Eugen: „Rassebestimmungen“ – „zu viel Arbeit“
was big business
Reche und seine Mitarbeiter: viele Studierende miteinbezogen: haben viele Morde zu verantworten;
Koppers & Schmidt : deutschtuemelnde u rassist Vorstellngn nicht bei Koppers; Wien damals: Forschungslab f Plaene d dt Reichs f Afrika:
Baumann:
Sogenannte Hamitenfrage: Hamiten seien das treibende Element i d Geschichte Afrikas, kaemen aus NO u braechten Veraenderungen nach Afrika, bildeten Ober-schicht u Aristokratie;
Int´l fuehrende Meinungen d Baumann: enger Mitarbeiter Hirschberg (v Reche aus-gebildet), „Vernegerung“


???
Hielt sich aus Wissensch heraus, war nicht an Kriegverbrechen beteiligt;

Frankfurt: Jensen
Quer durch NS Zeit mit Widerstand sympatisiert;

Bleichsteiner: Widerstand, org mit Sokol Einmarsch d Roten Armee

Kultur & Rasse ergab das Volk : siehe 4 Ways

Thurnwald: bekannteste VKler d 20 Jh i dtspr Raum; Fischer, Eugen & AssiIn: 1943 Diss, Thurnwald als Zweitpruefer, in dieser Hinsicht mitverantwortliche f genocide an roma & Sinti;

Reche wurde 1945 seines Amtes enthoben

Wednesday, March 22, 2006

VO 2

VO 2
2006-03-22 1:45:03

• Borofsky, Robert (1993): Asssessing Cultural anthropology – ausgewaehlte Kapitel: p 16; Pflichtliteratur Borofsky: Kuper, Damatta, Das, Wolf, Barth, Levi – Strauss, Tambiah, Strauss – Quinn, Scheper – Hughes; Manche beiträge haben oft unmittelbar wenig Bezug zur Vorlesung, Wissen d AnthroIsts u Wissen i Gesellschaften
• Gingrich, Andre: Ethnizitaet fuer die Praxis – Artikel
• Wolf, Eric: Die Voelker ohne Geschichte
Wichtig: Beispiele der AutorInnen, viele ausserhalb Europas sozialisiert;

Elektronische Veroeffentlichung im Internet folgt: Ton

ERNK: Begriffe > relativ enge, unflexible, Formen zu sprechen u zu handeln
zB Prof. Gingrich bevorzugt strukturale Methode zu sagen, anstatt Strukturalismus; umsichtiges Umgehen mit Vokabel, um nicht in unbewusste, negative –ism Konota-tionen hineinzugeraten

gewisse histor – log Prioritäten: Vorstellungen v „Rasse“ gab es schon vor Vorstel-lung v „Kolonialismus“ oder „Nationalismus“, daher Reihenfolge i d VO


Rassismus

Erste drei Einheiten: Themenfeld Rassismus; Grundbegriffe f begriffl Verständnis, dann genauer Bezüge zw Fach KSA u / od jeweiligem Thema, letztlich Anwendungs-bereiche heute;

Was ist unter „Rassismus“ zu verstehen?
Rassismus i ein Muster v Vorstellngn u Handlngn, d an hand sichtbarer koerperl Merkmale d Überlegenheit v einigen gr Mneschengruppen u d Unter-legenheit v einigen anderen gr Menschengruppen behauptet;

Wird auch so v Levi – Strauss vertreten: „Race et histoire“ – UNESCO Konnex; i opinio communis; Alltagsdt u i anderen Faechern i d Def zu eng, man muesste Rassism weiter definieren > offeneren, weiteren Begriff v Rassismus wird auch ver-treten: alles, was pejorativ Menschengruppen diskriminiert i Rassism < style="font-weight: bold;">Was soll „Rasse“ bedeuten?
2006: race hat etwas andere Konotationen, WW II u NS Zeit, verfestigt durch gesetzl Lage, Wort „Rasse“ wird fuer Menschen nicht mehr verwendet, Rasse bedeutet heute Zuechtungsprozesse nichtmenschlicher Lebewesen, va Tiere Humanbiologen: Gibt es Menschenrassen, Antwort NEIN! Biologen: Kein brauchbarer wissensch Begriff f Biologie v Menschengruppen, weil sich dar-aus NICHTS festmachen laesst in sinnhafter Weise!

Bio Anthro, Humanbio: Aeusserlichkeiten koennen klassifiziert werden, „Rasse“ be-ansprucht aber uebergreifendne Begriff u Eigenschaften damit zu verbinden; sys Verbindng GIBT ES NICHT: weder nach sichtbaren Kriterien, noch nach nicht sicht-baren Kriterien, auch nicht nach DNA; Schaedel-, Nasenform als sys Typologie ein-deutig fehlgeschlagen: stets Unterschiede gleich groß od groesser i Gruppen; zB Gruppe, die als „Afrikaner“ bezeichnet wurden: Unterschiede zw d Gruppen ueberhaupt nicht festzumachen, Unterschiede meistens wesentlich groesser, blosser Prozess einer Gruppenbildng kann nur scheitern;

Wie Cavalli – Sforza auch nicht nach unsichtbaren biolog Kriterien!

Einzelen Kriterien entwickeln sich in bestimmter Weise jedenfalls, aber korreliert nicht mit Aeusserlichkeiten „Rasse“: spaetestenes eit 70er nicht mehr gebraucht Race: bezieht sich nicht auf Zuechtungsprozesse (= breed); race im engl umgangspr Materialien, wie Schulunterricht od logist Dokumenten; race and human variation: im engl i Wort nicht so diskreditiert, Prozess aber auch i Gange: human variation, race als Sinnhaftigkeit nicht mehr vorhanden! Tip: Anthropological News Also: Rassism i engeren Sinn verstehen, wenn geht • Levi – Strauss: Borofsky Band >
1. rassist Grundeinstellung setzt Existenz v „Rassen“ voraus, d aufgrund koerperl Merkmale gr Naehe zueinander haben als andere!
2. Zwingend: biolog Kriterien identifizieren soziale od kulturelle od intellektuelle od emotionale Eigenschaften, zwingende Zusammenhaenge sind vorausgesetzt u eingeschrieben in dieser Ideologie;Grundinventar rassist Haltungen: 3. Hierarchisierung = deswegen seien die einen besser od schlechter als andere;
Bestimmte Form zu denken u miteinander umzugehen: spez im Dt. klar bleiben, Strafrecht unterschiedl wirksam, Bereich d Kriminalitaet:

• Rassistisch
• RassistIn
• Rassismus

Beispiele:
1. „Afrikaner haetten keine Disziplin“ = eindeutig wiederlegbar, u i eine rassisti-sche Behauptung! Aber: I Mensch, d so etwas sagt, ein Rassist? > Gespraech klaeren: Sinnhaftigkeit d Rassist sein in Frage stellen, Aeusserung kann punktuell, sein, daher muß Haltung d Individuums in Frage gestellt werden;
2. Person nicht gleich in d strafrechtl Bereich: racist Anschauungen i einem Gespraech klaeren u viell etwas bewegen;
3. Konterkarieren durch weitere „Gegen“ –Rassismen nicht sinnvoll

1995 Wittgensteinpreis: Autorin analysiert Haltungen, Personen

Race: auch noch in Schulbuechern od Alltag;
Raca (span.): Latino ID i Abgrenzung zu Menschen aus d Norden, la raca bedeutet „wir Latinos, d nicht wie d Schweine …“

Historischer Überblick Rassimus

Begrifflichkeit schon aelter als andere Begriffe, d bekannte Menschheit nach Ausse-hen gruppiert, schon bei alten Griechen: 3 Bausteine d Rassimus / ziemlich alte Klassifizierungen d Menschheit ueber Menschen; Beschreibung wird wahrscheinlich auch i erkennungsdienstlichen Prozessen aktuell bleiben, i nicht rassist;

„Die Menschheit insegesamt“ als Kategorisierung: 1492 (Amiland) bis Ende 17. / 18. Jahrhundert (Neuseeland), als Begriff, d ganze Menschheit versucht zu klassifizieren > Begriff Rasse als entscheidende Begriff mit weltgeschichtl veraendernder Bedeu-tung; Wurzeln innert Europa, mit Hilfe koerperl Kriterien Nachbargruppen klassifiziert, aber nicht nur koerperl Kriterien, vorher wurd nicht beansprucht, d Menschheit als Ganzes zu klassifizieren, i

Ethnozentrismus: einige, wenige i Naehe, nie oder primaer kaum auf koerperl Merkmale beschraenkt: zentralitaet d ethn Gruppe als Aus-gangspunkt u andere nicht so, weil …

Entdeckungsreisen u transatlant Expansion, globalen u verwissenschaftl Konzept: letzte Entdeckungsreisen Cook i d Zeit d Aufklaerung: Wissenschafter bereits betei-ligt

18 Jh: FOERSTER Reiseberichte > erste Klassifikationen;
BLUMENBACH: Ende 18 Jh. 5 Gruppen, Zahl fuenf haelt sich bis in 20 Jh., manch-mal 7, machmal 9 als Varianten, ergibt: „oberste Gruppe weiß, unterste schwarz“; BLUMENBACH baut aus

Sklaverei: auch aelter als Rassismus von dem wir hier sprechen, Mekka, Medina, Griechen; transatlant Sklavenhandel hat natuerl „Farbhierarchie“ gestuetzt, d BLU-MENBACH weiterfuehrte; globale Auswirkungen, d bis heute anhalten: Schaden f Afrika, auch Einstellungen zu d Hautfarben, rassist Vorstellung erfuhren gewaltige sys Steigerung mit Folgewirkungen auf das heutige Handeln, Denken; Selbstbe-wusstsein: aus Situation d Diskriminierung heraus schwierig ein pos Weltbild u sich selbst zu finden;
Seit 1945 u Buergerrechtsbewegng 60ties: Rassismus korreliert nicht mit demokrat u respektvollen Umgangsformen;

KSA: Bollwerk gg Rassismus, in Schach halten;

VO 1

Einleitung